Internationaler Austausch via Länderstudien - Heinrich Abel: Pionier der Vergleichenden Berufspädagogik
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183546
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Abstract
"Die Vergleichende Berufs- und Wirtschaftspädagogik gehört heute zum Basis-Curriculum der Disziplin. Sowohl der Bologna- als auch der Brügge-Kopenhagen-Lissabon-Prozess stützen sich bei der Gestaltung eines europäischen Bildungsraums auf den 'internationalen Vergleich'. Heinrich Abels Plädoyer zur Etablierung des Vergleichs basiert auf persönliche Erfahrungen und der Erkenntnis, dass Jugendbildung und eine europäische Völkerverständigung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nur durch wechselseitigen Austausch und einschlägige Länderstudien zu realisieren sei. Der Beitrag stellt Abels Verdienste als Pionier des internationalen Vergleichs in den Mittelpunkt und reflektiert am Beispiel von vier Studien dessen methodologischen Impulse und (berufs-)bildungspolitischen Absichten. In den Blick geraten somit deskriptive Länderstudien (u.a. Sowjetunion, USA, Schweden), aber auch ein sozialwissenschaftlich ausgerichtetes Forschungsprogramm. Der vorliegende Beitrag ruft zum einen die Genese der vergleichenden Forschung ins disziplinäre Gedächtnis, zum anderen sensibilisiert er in methodologischer Absicht für die sachlichen Konflikte innerhalb des DQR-EQF-Diskurses." (Autorenreferat; BIBB-Doku)