Marktbenachteiligte Jugendliche als institutionelle Herausforderung für die Bildungspolitik
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181939
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Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem
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Abstract
Die Autoren definieren Marktbenachteiligung als Ausschluss eines an Ausbildung interessierten Jugendlichen vom Ausbildungszugang, weil es auf dem Markt, auf dem sich der Jugendliche bewegt, nicht genügend Ausbildungsangebote in den ihn interessierenden Berufen gibt. Im Weiteren werden bildungspolitische Maßnahmen der Bundesregierung in den 1970er Jahren sowie der Jahre 1982 bis 2016 skizziert. Im Fazit rücken die Autoren das institutionelle Spannungsfeld zwischen dem marktförmigen Zugang in duale Ausbildung und dem Berufsbildungsanspruch der Jugendlichen in den Mittelpunkt. Angesichts der in letzter Zeit massiv gestiegenen Einwanderung junger Ausländer/-innen werden die Zahl der marktbenachteiligten Jugendlichen nicht auf eine marginale Größe fallen. (Textauszug; BIBB-Doku)