Das Bedingungsgefüge von Lehrvertragslösungen
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13292
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hiba-Verl.
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Darmstadt
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Abstract
Ein Fünftel bis ein Viertel aller Auszubildenden der dualen Berufsausbildung scheiden vor Erreichen der Abschlussprüfung aus ihrem Ausbildungsverhältnis aus. Der Ausbildungsabbruch in der ausserbetrieblichen Berufsausbildung (BüE) der Benachteiligtenförderung hat eine besondere Bedeutung, die über die individuelle oder private Seite weit hinausgeht und auch den Bildungsträger als Ausbildungsbetrieb und das Arbeitsamt als Auftraggeber und Financier betrifft. Auf allen drei Ebenen liegt jedoch bisher wenig gesichertes Wissen über Qualität, Ausmass und Folgen des Massnahmeabbruchs aus BüE vor. Das heidelberger institut für arbeit und beruf (hiba) hat diese Thematik umfassend aufbereitet und präsentiert die Ergebnisse in zwei Bänden. Dem Arbeitsfeld der Benachteiligtenförderung werden ein differenziertes Bild über das Abbruchgeschehen und auch praktische Hinweise zur Prävention und Bewältigung von Massnahmeabbruch bereitgestellt. In Band 1 werden Lehrvertragslösungen in ihren quantitativen Strukturen ausführlich dargestellt. Die dort erkennbaren Unterschiede geben erste Hinweise auf mögliche Ursachenkomplexe. Auf dieser Grundlage werden verschiedene Erklärungsansätze betrachtet, die das individuelle Auftreten von Lehrvertragslösungen theoretisch einzuordnen versuchen. Schliesslich wird die besondere Situation der Lehrvertragslösung in einer ausserbetrieblichen Ausbildung aus der Perspektive der unmittelbar Beteiligten (Auszubildende, Ausbildungs- und Betreuungspersonal, Bildungseinrichtung, Berufsberatung, Berufsschule) untersucht, die immer auch eine Beendigung der Teilnahme an einer beruflichen Förder- und Integrationsmassnahme bedeutet. (BIBB2)