Die berufsbildende höhere Schule in Österreich
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185531
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Bertelsmann Stiftung
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Gütersloh
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Abstract
"Die berufliche Ausbildung in Österreich ist geprägt von einer starken und wachsenden Rolle der vollzeitschulischen beruflichen Bildung sowie von einem anerkannten dualen System. Für beide Säulen der beruflichen Bildung hat es in den vergangenen Jahren vermehrt Diskussionen und Entwicklungen gegeben, die auf den Übergang in den und die Verbindung mit dem Hochschulbereich zielten. Für das duale System hat die sogenannte Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura) eine besondere Bedeutung gewonnen. Die Auszubildenden können damit neben dem berufsqualifizierenden Abschluss die Hochschulzugangsberechtigung erwerben. Daneben ist es insbesondere die berufsbildende höhere Schule (BHS), deren Abschluss die Berechtigung zu einem Hochschulstudium beinhaltet. Teile der Ausbildung an den BHS können zudem auf ein anschließendes Hochschulstudium angerechnet werden. Zugleich ist der Abschluss der BHS auf dem Arbeitsmarkt hoch anerkannt. Die Absolventen besitzen hervorragende Beschäftigungsoptionen in mittleren und höheren Tätigkeitsbereichen. In einigen Branchen, beispielsweise im Ingenieurswesen, kann nach einigen Jahren Berufserfahrung auch der Ingenieurstitel beantragt und geführt werden. Die berufsbildende höhere Schule erfüllt eine kompensatorische Funktion und stellt eine alternative weiterführende Bildungs- und Aufstiegschance für jungen Menschen dar, die nicht das Gymnasium besuchen. Dort wird ein hoch anerkannter berufsbildender Abschluss erworben, verbunden mit einer Hochschulzugangsberechtigung." (Textauszug; BIBB-Doku)