Kluge Köpfe - vergeblich gesucht! Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft : Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung Herbst 2007
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130864
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Deutscher Industrie- und Handelskammertag
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Berlin
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Abstract
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat im Rahmen seiner Umfrage zu "Wirtschaftslage und Erwartungen" im Herbst 2007 die Industrie- und Handelskammern (IHKs) gebeten, die Unternehmen auch zum Thema Fachkräftemangel zu befragen. Der DIHK-Auswertung liegen knapp 20.000 Unternehmensantworten zugrunde. Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet stammen die Antworten aus der Industrie (35 Prozent), aus der Bauwirtschaft (6 Prozent), aus dem Handel (22 Prozent) und aus den Dienstleistungen (37 Prozent). Demnach kann ein Drittel der Unternehmen in Deutschland derzeit offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen, doppelt so viele wie im Herbst 2005. Zudem wird befürchtet, dass Deutschland auch im EU-Wettbewerb um die besten Fach- und Führungskräfte zunehmend ins Hintertreffen gerate. Der Umfrage zufolge sind exportstarke Industriezweige vom Fachkräftemangel besonders betroffen. Am stärksten fehlt es den Unternehmen zurzeit an passenden Bewerbern in technischen Berufen und das unabhängig von deren Qualifikationsniveau. Um zukünftigem Fachkräftemangel zu begegnen, setzen die Unternehmen vor allem auf mehr Aus- und Weiterbildung und wollen das Potenzial älterer Erwerbspersonen künftig deutlich mehr nutzen. (BIBB-Doku)