Berufsbildung und Persönlichkeitsentwicklung

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120201
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Verlag Freies Geistesleben

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Stuttgart

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Abstract

Die im vorliegenden Band veröffentlichten Beiträge haben zum Ziel, die arbeitenden Menschen anzuleiten, die Entfremdung im Arbeitsleben zu überwinden, sich als freie Ich-Wesen zu verstehen und zu erkennen, wie sie in Arbeit und Beruf selbständig handlungsfähig werden, von den entfremdeten Arbeitsverhältnissen zu den objektiven Berufsaufgaben durchdringen, die eigene Arbeit von innen her verstehen, die Sozialformen der Arbeit tatsächlich aktiv mitgestalten und die vielfältigen Erfahrungen in der Arbeit als Lern- und Entwicklungschance nutzen können. Hierzu will die Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung an aktuellen Fragen aus Arbeit, Beruf und Ausbildung ansetzen und, gestützt auf Anthroposophie und Waldorfpädagogik, Hilfen zur Lösung der genannten Probleme geben. In der Arbeit der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung durchdringen sich Forschungs- und Bildungsfragen, konkret soziale Gestaltungsaufgaben und individuelle und institutionelle Beratung. Die hier vereinigten Arbeiten können den berufspädagogischen Ansatz der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung darstellen und illustrieren, aber sie beanspruchen keineswegs, ein abgeschlossenes System oder eine berufspädagogische Gesamttheorie zu sein. Die Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung will an konkreten, aktuellen Fragen und Problemen aus Arbeit, Beruf und Ausbildung ansetzen, und, gestützt auf Anthroposophie und Erfahrungen der Waldorfpädagogik, Konzepte und Methoden zum Verständnis und zur praktischen Lösung dieser Probleme entwickeln. Der Beitrag "Berufsbildung und Persönlichkeitsentwicklung" versucht, in der Berufswelt von heute und ihren qualifikatorischen Anforderungen an die Arbeitenden, Ansatzpunkte für die hier gemeinten Berufsbildungsprozesse zu finden. Der zweite Beitrag "Methodische Ansätze zur Förderung von Schlüsselqualifikationen in der beruflichen Bildung" stellt solche Lern- und Ausbildungsmethoden dar, die geeignet sein können, Aufgabenorientierung, Sozialkompetenz und Selbständigkeit in der Fachausbildung selbst zu entwickeln. Im dritten Beitrag "Werkstattarbeit und künstlerisches Üben als Bildungsmittel" wird untersucht, wieweit praktische Arbeit und künstlerisches Üben Bildungsmittel, d.h. Mittel zur Förderung wichtiger Elemente jener selbständigen Handlungsfähigkeit sein können. Im letzten Beitrag "Lernen an realen Aufgaben: Perspektiven der Ausbildung am Arbeitsplatz" wird auf die Trennung von Lernen und Arbeiten eingegangen und es wird gezeigt, wie man "vom Leben lernen" kann und wie dies für die Ausbildung in Realsituationen (Ausbildung am Arbeitsplatz) fruchtbar gemacht werden kann. (IAB2)

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