Übergänge in das Berufsleben aktiver und kreativer gestalten
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82067
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Abstract
Vor dem Hintergrund der grossen Zahl von Ausbildungsabbrüchen wird es immer dringlicher, sich vor Beginn von Bildungsprojekten mit der Berufsneigung und -eignung Jugendlicher zu befassen. Der Beitrag stellt ein Konzept ("Passungsmodell") zur passgenauen Einbindung Jugendlicher in Unternehmen vor. Schulabgänger und arbeitslose Jugendliche werden in einen festen und konkreten Stufen-Bildungsplan eingebunden, der seinen Schwerpunkt in der Ermittlung von Berufsneigung und Berufseignung vor Eintritt in eine Qualifizierungsmassnahme hat. Durch Interessen- und Eignungsfeststellung (A) unter Berücksichtigung der Anforderungsprofile der Wirtschaft, modulare Basisqualifizierung (B) und berufsbegleitende modulare Fort- und Weiterbildung am Arbeitsplatz (C) soll Jugendlichen der Einstieg in das Erwerbsleben ermöglicht bzw. die Chancen einer Übernahme in Unternehmen erhöht werden. Im Vordergrund stehen insbesondere die Bemühungen, Ausbildungsabbrüche durch passgenaue Zuweisung zu minimieren. (BIBB2)