Frauen und Männer am Schweizer Arbeitsmarkt : neue Berechnungen zur geschlechtsspezifischen Diskriminierung

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Der Beitrag misst auf der Basis von Daten aus der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) und mit Hilfe des Dissimilaritätsindexes das Ausmass der horizontalen und vertikalen geschlechtsspezifischen Segregation am schweizerischen Arbeitsmarkt. Die Berechnungen für die Jahre 1995 und 1997 ergeben, dass sich der horizontale Segregationsindex in Abhängigkeit vom gewählten Grad der Desaggregation der Berufskategorien zwischen 45 und 62 % bewegt. Danach müssten 45 bis 62 % der Frauen bzw. Männer ihren Beruf wechseln, damit sich eine proportionale Gleichverteilung auf alle Berufe zwischen den Geschlechtern einstellt. Die Ermittlung des vertikalen Segregationsindexes anhand der SAKE-Daten von 1997 schliesslich macht deutlich, dass 23 % der Frauen bzw. Männer ihre hierarchische Position wechseln müssten, damit eine proportional gleichmässige Verteilung zwischen den Geschlechtern über alle Hierarchiestufen erreicht werden kann. (IAB2)

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