Ausbildungsreport 2023 : Studie : Schwerpunkt: Moderne Ausbildung
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Berlin
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Abstract
„Der Ausbildungsmarkt hat sich immer noch nicht von dem historischen Einbruch der Ausbildungszahlen während der Corona-Pandemie erholt: Seit der Pandemie werden jährlich fast 50.000 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen. Die Folgen: Der Fachkräftemangel, den die Arbeitgeber*innen schon heute lautstark beklagen, droht sich weiter zu verschärfen. […] Für die Erstellung des Ausbildungsreports wurde eine repräsentative Befragung von September 2022 bis April 2023 durchgeführt. Insgesamt 9.855 Auszubildende aus den laut Bundesinstitut für Berufsbildung 25 am häufigsten gewählten Ausbildungsberufen haben sich beteiligt. Der diesjährige Ausbildungsreport legt insbesondere Defizite bei der digitalen Ausstattung offen. So bewerten 4 von 10 Auszubildenden (39 Prozent) die digitale Ausstattung der Berufsschulen nur mit „ausreichend“ oder sogar „mangelhaft“. In etwa gleich viele Auszubildende (39,8 Prozent) geben an, von ihren Ausbildungsbetrieben nur „selten“ oder sogar „nie“ die benötigten technischen Geräte für eine digitale Ausbildung zu erhalten. Die Konsequenz: Durch die Berufsschule fühlt sich mehr als jede*r Dritte (35,9 Prozent) nur „ausreichend“ oder „mangelhaft“ auf die Digitalisierung vorbereitet. Immer weniger Auszubildende würden ihren eigenen Ausbildungsbetrieb weiterempfehlen, und die Zufriedenheit mit der Ausbildung ist im Vergleich zum Vorjahr so stark gesunken wie bisher noch nie.“ (Hrsg.; BIBB-Doku)