Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen : Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten

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„In welchem Ausmaß können Künstliche Intelligenz (KI) und Software-Systeme ohne KI (Software) bei bestimmten Beschäftigungsgruppen zum Einsatz kommen? Dies zeigen Indikatoren auf Berufsebene, die anhand von Patentdaten erfassen, inwiefern berufliche Tätigkeiten von KI oder Software übernommen werden könnten (Webb 2020). Wir bezeichnen diese Indikatoren als relatives Automatisierungspotenzial, da sie Vergleiche zwischen Berufen ermöglichen. Durch KI lassen sich am ehesten Tätigkeiten hochqualifizierter Beschäftigter übernehmen. Der Einsatz von Software betrifft eher Tätigkeiten von Beschäftigten mit geringen oder mittleren Qualifikationen. Die relativen Automatisierungspotenziale durch KI sind besonders hoch im Verarbeitenden Gewerbe sowie in der Informations- und Kommunikationstechnik. Berufe mit höherem Frauenanteil weisen geringere relative Automatisierungspotenziale auf als Berufe mit höherem Männeranteil. KI und Software könnten etwas mehr Tätigkeiten in Berufen mit Fachkräfteengpässen übernehmen als in anderen Berufen. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Berufe nicht vollständig automatisierbar sind, sondern nur einzelne Tätigkeiten.“ (Textauszug; BIBB-Doku)

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