Jugendliche MigrantInnen beim Übergang von der Schule in das Erwerbsleben
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Abstract
Der Artikel geht auf die Situation von Kindern und Jugendlichen ausländischer Herkunft beim Übergang in berufliche Ausbildung und ins Erwerbsleben ein. Die Autorin beschreibt die schulische Situation junger MigrantInnen, Berufswahlverhalten, Ausbildungsbeteiligung, geschlechtsspezifische Konzentration auf wenige Ausbildungsberufe, Ausbildungsabbrüche und Probleme an der zweiten Schwelle, Ursachen für schlechtere Ausbildungschancen und spezifische Barrieren. Weitere Anstrengungen im Kampf um das Ziel der Chancengleichheit für junge MigrantInnen beim Übergang in Ausbildung und Beruf sind nötig. "Trotz der eingetretenen Verbesserungen ist die Situation viel zu vieler jugendlicher MigrantInnen nach wie vor gekennzeichnet von Ausgrenzung und Perspektivlosigkeit. Dies ist individuell tragisch und gesellschaftlich eine Katastrophe. Untersuchungen über die Integration junger MigrantInnen weisen darufhin, dass sich die Eingliederung der 2. und 3. Ausländergeneration 'nicht automatisch, quasi naturwüchsig' vollzieht, sondern wesentlich von ihrer beruflichen Situation abhängt. Neben der längst überfälligen politischen Gleichstellung ist die Steigerung der Ausbildungsquote daher eine unabdingbare Voraussetzung für eine gleichberechtigte gesellschaftliche und soziale Teilhabe der heranwachsenden MigrantInnen, deren Lebensmittelpunkt hier ist und bleiben wird." (IAB2)