Qualifikationsanforderungen in der professionellen Multimedia- Produktion

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Essen u.a.

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"Im Frühsommer 1996 wurden 102 Unternehmen der Multimediabranche nach den Qualifikationsanforderungen in der Multimedia-Wirtschaft befragt. Die Multimedia-Branche entwickelt sich dynamisch. Die Prognose von 50.000 neuen Arbeitsplätzen bis zum Jahr 2000 erscheint realistisch. Derzeit dürften es bundesweit allein im Kernsegment der Multimedia-Produzenten und -Dienstleister etwa 11 bis 14 Tausend neue Arbeitsplätze sein. Bei den Tätigkeitsprofilen zeigt sich eine deutliche Konzentration auf die vier Kernberufe: -Konzeptioner, -Screen-Designer, -Programmierer und -Projektleiter. Kein mittleres oder grösseres Unternehmen kann auf einen dieser Berufe verzichten. Deutlich dominierende Basisqualifikation für Multimedia-Berufe ist die Hochschulausbildung. Diese bietet jedoch in der Regel (noch) keine multimedia-spezifische Qualifikation. Das gilt für alle vier Kernberufe. Auch bei der gewünschten Erstausbildung dominiert der akademische Bildungsweg. Für den Erwerb der unverzichtbaren Spezialqualifikationen setzt das Gros der Unternehmen auf das in der Medien-Branche verbreitete 'Training on the job'. Die zum Teil erheblichen Qualifikationsdefizite der Berufsanfänger verlangen nach geregelter Fortbildung. Diese kann teilweise im Betrieb angeboten werden, in vielen Fällen erweisen sich jedoch überbetriebliche Fortbildungsangebote als unverzichtbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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