Bildungs- und Ausbildungspolitik in Ostdeutschland: erfolgreiches Krisenmanagement, aber geringe Strategiefähigkeit
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Berlin
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Abstract
Die Autorin resümiert ihre Recherchen und Analysen zu dem Beitrag, den staatliche Bildungs- und Berufsbildungspolitik zur Herausbildung stabiler Beziehungen zwischen Bildung und Beschäftigung leisten könnte. Untersucht wurde, welches die für Ostdeutschland wichtigsten bildungs- und berufsbildungspolitischen Konzepte und Praktiken sind, ob sie im Untersuchungszeitraum (1998 bis 2000) verändert wurden und zu welchen Konsequenzen solche Veränderungen führten. Im Ergebnis stellt die Autorin fest, dass abnehmende positive Fördereffekte sowie die ungünstige berufsstrukturelle Verteilung der geförderten Ausbildungsplätze sich in den 90er Jahren zu zentralen Hemmnissen für die strategische Handlungsfähigkeit staatlicher Ausbildungspolitik entwickelten. Die öffentliche Bildungs- und Ausbildungspolitik sei überwiegend durch kurzfristiges Krisenmanagement zwischen Finanzknappheit und Ausbildungsplatzdefiziten geprägt, kombiniert mit offenkundig geringer Fähigkeit zu längerfristigen Strategien. (BIBB2)