Neue Signale für den Arbeitsmarkt - zur Akzeptanz gestufter wissenschaftlicher Abschlüsse in der betrieblichen Praxis
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144004
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Abstract
"In diesem Jahr muss an deutschen Hochschulen die Umstellung aller Studiengänge auf gestufte Abschlüsse abgeschlossen sein, die Reform der Hochschulausbildung ist damit unumkehrbar. Doch zehn Jahre nach dem Beschluss der europäischen Bildungsminister zur Etablierung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraumes ist die sogenannte Bologna-Reform noch einmal zur Chiffre für eine intensive hochschulpolitische Reformdiskussion und für breit angelegte Studierendenproteste geworden. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen zum einen die Studienbedingungen an deutschen Hochschulen, zum anderen die immer wieder erneuerte Skepsis gegenüber gestuften Abschlüssen. Neuere Studien zeigen jedoch, dass die neuen Abschlüsse bei Absolventen und Beschäftigten zunehmend auf Akzeptanz stoßen." Gleichwohl bleiben wichtige strukturelle Herausforderungen für die deutsche Hochschulbildung bisher noch unbeantwortet. Offen ist, ob und wie sich das Verhältnis der akademischen zur beruflichen Bildung in Deutschland verändern wird. Nach einer Klärung der informationsökonomischen Grundlagen für die Wertigkeit neuer Abschlüsse werden im Beitrag aktuelle Befunde zu deren Diffusion in die betriebliche Praxis vorgestellt und diskutiert, wie sich durch die gestuften Abschlüsse das Verhältnis von beruflichen zu akademischen Abschlüssen verändern kann. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie sich Kooperationsbeziehungen zwischen Unternehmen und Hochschule unter dem Einfluss gestufter Abschlüsse ausdifferenzieren können. (BIBB-Doku)