Bericht der Bundesregierung über die Situation behinderter und schwerbehinderter Frauen und Männer auf dem Ausbildungsstellenmarkt

item.page.bibb.id

126366
Loading...
Thumbnail Image

Date

Authors

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

item.page.bibb.publisherplace

Berlin

item.page.bibb.participation

item.page.bibb.citedinbibb

item.page.bibb.researchfocus

item.page.bibb.reviewof

item.page.bibb.citationdr

Abstract

Behinderte Menschen sollen am Arbeitsleben und am Leben in der Gesellschaft wie nicht behinderte Menschen teilhaben können. Eine Ausbildung im dualen System, wie sie für nicht behinderte Menschen die Regel ist, ist deshalb auch für sie das vorrangige Ziel. Bundesregierung und Gesetzgeber haben dafür die rechtlichen Grundlagen geschaffen. Der Bericht stellt im ersten Teil die Politik der Bundesregierung zur Förderung der beruflichen Bildung behinderter Menschen dar (Nationaler Pakt für Ausbildung, Ausbildungsoffensive 2004, gesetzliche Rahmenbedingungen, Initiative "job-Jobs ohne Barriere"). Die weiteren Berichtsteile geben einen Überblick über das gesamte Spektrum der Bildungsmöglichkeiten für behinderte Menschen, beginnend mit dem Verlassen der Schule, analysieren die Lage behinderter Jugendlicher auf dem Ausbildungsstellenmarkt auf der Grundlage vorhandenen Datenmaterials, stellen die verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Förderung der beruflichen und insbesonderen betrieblichen Ausbildung behinderter Jugendlicher und abschließend die Initiative "job - Jobs ohne Barrieren" als neue Förderinstrumente vor. Es wird konstatiert, dass die Versorgung behinderter Jugendlicher mit Berufsausbildungsstellen in Deutschland sehr gut ist und die Berufsausbildung behinderter junger Frauen und Männer auf einem breiten Fundament steht. Die sehr hohe Versorgungsquote der behinderten Bewerber von 97,4 Prozent wird nicht zuletzt auf die außerbetrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten zurückgeführt. Um die Zahl der betrieblichen Ausbildungen zu erhöhen, wurden die Fördermöglichkeiten für Arbeitgeber verbessert und das Beratungs- und Unterstützungsangebot verstärkt. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen für die sog. 'verzahnte Ausbildung' verbessert, um die Betriebsnähe der Ausbildung zu verbessern. Damit die gesetzlichen Regelungen und Neuerungen in das Bewusstsein der Beteiligten eingehen und gelebt werden, hat das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung die Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' ins Leben gerufen. Unternehmen sollen motiviert werden, verstärkt auch Jugendliche mit Behinderungen auszubilden. Daneben fördert die Initiative innovative Projekte auf dem Gebiet der Ausbildung behinderter Frauen und Männer. Die Initiative soll die Aktivitäten aller Beteiligten bündeln, um die Ausbildungs- und Beschäftigungssituation behinderter Menschen dauerhaft zu verbessern. Über die Umsetzung und Wirkung dieser Förderinstrumente liegen noch keine verwertbaren Informationen vor, da sie im Berufsbildungjahr 2004/2005 erstmals angewandt werden konnten. (BIBB)

Description

Keywords

Citation

item.page.bibb.voevzlink

item.page.bibb.additionallink

Collections

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By