Bildung und Beruf im institutionellen Kontext : eine vergleichende Studie in 13 Ländern
item.page.bibb.id
88965
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
In diesem Beitrag wird auf der Grundlage einer 13 Länder vergleichenden Studie untersucht, wie und weshalb bestimmte Merkmale der Bildungssysteme typische Konsequenzen für Bildung und Stellenwert des Berufes haben. Damit wird die Implikation unterschiedlicher institutioneller Ausgestaltung schulischer und beruflicher Ausbildungsgänge für zentrale Aussagen des Verhältnisses von Bildungssystem und Beschäftigungssystem geprüft. Es wird zwischen zwei idealtypischen Systemen von Übergängen von der Schule in den Beruf unterschieden, die als qualifikations- oder organisationsbestimmt bezeichnet werden. Qualifikationsbestimmte Systeme sind charakterisiert durch eine hohe Quote spezifischer beruflicher Bildung, d.h. dass ein grosser Anteil der Abschlusskohorten das Bildungssystem mit spezifischen Kenntnissen und beruflichen Identitäten verlässt. In organisationsbestimmten Systemen dagegen ist Bildung überwiegend akademisch oder allgemein; berufliche Fertigkeiten werden "on the job" gelernt oder in Kursen nach Verlassen der Schule. Die wichtigste Schlussfolgerung aus dieser Studie ist, dass die Folgen von Bildung für die Zugangschancen zu beruflichen Positionen unterschiedlicher Schichten und Statusniveaus tatsächlich systematisch durch die jeweiligen institutionellen Arrangements von Bildung bedingt sind. Sowohl die Stärke als auch die Form der Effekte variieren zwischen den Ländern. Diese Variation ist zum Teil auf Unterschiede in der sozialen Organisation von Bildung zurückzuführen. (BIBB2)